Abschiedsweg des Jakobspilgers

Von der Plaza de Santa Maria her kommt der Besucher zur Iglesia de Santa Agueda aus dem 15. Jh., die sich in der gleichnamigen Straße befindet. Wie im mittelalterlichen Epos "Cantar del Mio Cid" überliefert wird, ließ der Held Alfons VI. schwören, nicht am Tod seines Bruders Sancho II. (Schwur von Santa Gadea) beteiligt gewesen zu sein. Für den weiteren Rundgang gibt es jetzt zwei Alternativen: Zunächst den Weg über die Straßen Nuno Rasura und Asunciön de Nuestra Senora, wo es wieder ein Informationsbüro und den Fremdenverkehrsverein (Patronato de Turismo) gibt, und weiter bis zu einer Gruppe größerer Bauten: dem Bischofspalast im Baustil der Neu-Renaissance; dem Hospital Barrantes und der Kirche Las Salesas, beide der Neu-Gotik angehörend; und zum Justizpalast im neoklassizistischen Stil.

Die Gebäude dieses erweiterten Stadtteils werden duch die Calle Aparicio y Ruiz abgetrennt, die zur Plaza de Castilla führt, wo die Promenade Paseo de la Isla beginnt, die dem Rastsuchenden angenehme Erholung bieten wird. Als zweite Alternative kann der Besucher durch andere so urwüchsige und traditionsreiche Straßen wie z.B. Embajadores schlendern, um dann den im Stil des Architekten Herrera erbauten Torbogen Arco de Fernän Gonzalez zu besichtigen, der im 16. Jh. zum Gedenken an den Urheber und Begründer der kastilischen Unabhängigkeit entstand. Von der Calle de Santa Ägueda aus und immer in westlicher Richtung, fällt der Blick auf die Antigua Alhöndiga einen Bau aus dem 16. Jh. mit dem Wappen der Habsburger. Von hier aus läßt sich gut der längste und besterhaltene Stadtmauerabschnitt beobachten, der als Paseo de los Cubos bekannt ist.

 Iglesia de Santa Agueda
Iglesia de Santa Agueda
Von der Plaza de Santa Maria her kommt der Besucher zur Iglesia de Santa Agueda aus dem 15. Jh., die sich in der gleichnamigen Straße

An diesem Punkt beginnt eine Zone herrlicher Grünanlagen bis zum Jakobsweg, Camino de Santiago, jetzt Calle de Dona Jimena genannt, wo zwei Sehenswürdigkeiten ins Auge fallen: der "Empecinado", Held des Unabhängigkeitskrieges, und das Monument Solar del Cid aus dem 18. Jh. mit verschiedenen Wappen, die die Tradition aufrechterhalten, und einer Inschrift: "Hier hatte der Cid sein Haus". Den Abschluß des Rundgangs bildet der Hufeisentorbogen Arco de San Martin; hier nimmt der Jakobspilger Abschied von Burgos und richtet seine Schritte nach Leon.

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