Kastilien-León

Ihr Relief besteht aus einer zentralen Hochfläche mit einer Durchschnittshöhe von 800-900 m. Nord- und Südgrenze werden von Ebro und Duero, den beiden Hauptflüssen des Festlands, gebildet. Die Ausläufer der Kantabrischen Kordillere im Norden und die des Iberischen Randgebirges im Osten sind verantwortlich für die unterschiedlichen Erhebungen, die sowohl weite, steppenartige Höhenplateaus mit tiefen Schluchten und Tälern als auch Gipfel von 2000 m Höhe hervorgebracht haben.

Ihr dominant mediterranes Klima betont die Höhenlage und den kontinentalen Charakter. Beide Faktoren prägen kalte Winter mit Durchschnittstemperaturen von 3-4°C und milde, kurze Sommer mit 21°C. Außer in den Gebirgszonen fallen nur geringe Niederschläge.

Die Landwirtschaft basiert auf Trockenkulturen, hauptsächlich Gerste. Die bewässerten Gebiete erstrecken sich am Arlanzön entlang, nachdem dieser die Provinzhauptstadt durchflössen hat, und begleiten die Ufer des Duero.

Die Industrie macht Burgos zur zweitwichtigsten Stadt der autonomen Verwaltungsregion Kastilien und Leon, neben zwei anderen bedeutenden Provinzstädtchen, nämlich Aranda de Duero und Miranda de Ebro. Erwähnen könnte man auch, gewissermaßen anekdotenhaft, das Erdölvorkommen von Valdeajos, das zur Zeit bewirtschaftet wird und das erste ist, das in Spanien entdeckt wurde.

Die Provinzhauptstadt Burgos mit ihren 168 000 Einwohnern liegt eingebettet in eine fruchtbare Ebene, bewässert vom Arlanzön, der sie durchquert und zweiteilt. Mit der Geschichte Kastiliens und Spaniens ist diese Stadt eng verbunden.

Kastilien-León na forum

  • Andreas
    Andreas

    Von Miranda de Ebro aus geht die Fahrt in Richtung Ona über die N-l nach Pancorbo. Es liegt an einem eindrucksvolen Engpaß zu Füßen der Berge von Obanos. Kurz darauf nimmt man die N-232 nach Busto de la Bureba, und ab hier verläuft der Weg über Gemeindestraßen ins Tal Valle de Tobalina. Auf einem Bergkam über dem Ebro erhebt sich das stolze Bergdorf Frias. Sein Ursprung geht ins 9. Jh. zurück, als Alfons VII. dieses Tal zum Schutz der Grenze zwischen Kastilien und Navara neubesiedelte. Die auf einem Felsen thronende Burg bietet ein unvergeßliches Panorama. Im mitelalterlichen Stadtkern falen das Kloster Santa Maria de Vadilo und die Kirche San Vicente ins Auge, die ihr romanisches Portal vermißt, das nach New York gebracht worden ist. In der Nähe des Dorfes führt eine schöne mitelalterliche Brücke mit Wehrturm über den Ebro. Trespaderne an der N-629 bildet das Handelszentrum der Gemarkung. Die Landstraße geht weiter nach Merindad de Valdivieso, angefült mit wapengeschmückten Herensitzen und interesanten Kirchen aus der Vergangenheit. Medina de Pomar bietet eine architektonisch atraktive Grupe von Bauten und Kirchen: Nuestra Senora del Rosario, gotisch; Santa Cruz, Baubegin im 13. Jh.; Kloster Santa Clara (14. Jh.) und Kloster San Pedro de la Misericordia; Stadtmauern, Hospital de la Veracruz und den Alcäzar de los Velasco mit seinen zinengeschmückten Türmen, ebenfals aus dem 14. Jh.

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