Menorca

Perle des Meeres, blaue und weiße Insel, preisen Verse und Lieder. Menorca kleidet seine Häuschen in Weiß und unterstreicht so seine Schönheit im Kontrast zum blauen Himmel und dem kristallklaren Türkis des Meeres. Diejenigen, die sie zum ersten Mal entdecken, pflegen zu sagen, dass sie einzigartig, anders, überraschend ist. Die Natur und die Ruhe sind nämlich ihre Hauptattribute.

Diese schöne Insel ist das östlichste Territorium des mediterranen Archipels der Balearen und auch Spaniens. Sie besitzt 701,84 km2 Fläche in einem Umfang von 290 km Küstenlinie. Die größte Binnendistanz erreicht keine 48 km, ihre Endpunkte sind das Kap Cavalleria im Norden, die lila del Aire im Süden, das Kap La Mola im Osten und das Kap Bajoli im Westen. Die praktisch flache Insel lässt sich geologisch in zwei Hälften einteilen: Im Norden weist sie ein abruptes Profil und eine sehr zerklüftete Küste auf; im Süden ist das Profil sanfter und wird von tiefen Schluchten durchzogen. Im Zentrum der Insel erhebt sich als höchster Punkt der Monte Tora mit 358 m. Das Klima, in dessen Genuss die zirka 71 500, auf acht Gemeinden (Maö-Mahön, Ciutadella, Alaior, Es Castell, Ferreries, Es Mercadai, Sant Lluis und Es Migjorn Gran), verteilten Einwohner kommen, ist typisch mediterran.

Die schönsten Resorts in Spanien
Die schönsten Resorts in Spanien
Diese schöne Insel ist das östlichste Territorium des mediterranen Archipels der Balearen und auch Spaniens. Menorca kleidet seine Häuschen in Weiß und unterstreicht so seine

Jahrhunderte lang war sie Gegenstand der Begehrlichkeit vieler Völker und Eroberer. Wegen ihrer strategischen Lage und dem geschützten Hafen von Maö-Mahön fiel sie in die Hände der Römer, Griechen, Phönizier, Piraten, Franzosen und Briten... die Phönizier nannten sie Nura und die Griechen, die bereits Handel mit ihren Bewohnern trieben, Melusa. Die Römer machten es sich einfacher und, da sie die kleiner als die größte Insel der Balearen (Mallorca) ist, heißt sie heute Menorca. Danach kamen die Wandalen, Byzantiner, das Vasallentum unter Jaime dem Eroberer Mallorcas, die Plünderungen durch die Piraten Barbarossa (in Maö) und Mustafa Piali (in Ciutadella). Während des 17. Jh. ging die Bevölkerung wegen der anhaltenden Piratenbedrohung und den schrecklichen Dürreplagen beträchtlich zurück. Allerdings fing 1708 für Menorca eine goldene Zeit an: die erste britische Herrschaft (es waren bis zu drei), die bis 1802 dauerte, mit Intervallen der französischen Besetzung zwischen 1756 und 1763, und spanischer von 1782 bis 1798. Durch den Vertrag von Amiens wurde Menorca definitiv spanisch.

Menorca Luft
Da auf Menorca recht oft ein starker Nordwind weht, sollte man als Badeurlauber eher die Südküste besuchen, während die Surfer an der Nordküste, insbesondere bei

Drei Tätigkeiten herrschen in der Wirtschaft Menorcas vor: Fremdenverkehr, Landwirtschaft und Viehzucht, und Schuh- und Schmuckindustrie. Das Fremdenverkehrsgewerbe konzentriert sich auf das Urlaubsangebot von Mai bis Oktober, obwohl Anstrengungen unternommen werden, um dem Tourismus zwölf Monate lang offene Türen zu bieten. Er nimmt einen vornehmlich europäischen und inländischen Markt auf.

Was Landwirtschaft und Viehzucht angeht, so steht die Herstellung des Käse mit der Herkunftsbezeichnung Mahön-Menorca" im Mittelpunkt, neben verschiedenen anderen Milchprodukten. Was die Schuhe betrifft, nennt Menorca mehrere Marken von internationalem Renommee seih.eigen. Gleichzeitig hat die abarca", die typische, aus einem Stück Autoreifen gefertigte Fußbekleidung einen eigenen Markt. Die Herstellung von Schmuck hat ebenfalls ihren Platz im internationalen Panorama. Zeugnis davon gibt die internationale Messe Eurobijoux, die jährlich in Maö-Mahön Ende April abgehalten wird und Schmuckwarenhersteller aus ganz Europa versammelt.

Aber der Hauptreiz dieser schönen Insel des Mittelmeeres ist ihr Inneres: ein reiches ökologisches und kulturelles Erbe, das 1993 international von der UNESCO mit der Verleihung der Auszeichnung Reservat der Biosphäre im Rahmen des Programms "Man and Biosphere", Maß, anerkannt wurde. Viele Anstrengungen wurden unternommen, um ein Gebiet zu erhalten, wo Schonung und Fremdenverkehrsinteressen versöhnt werden. Als Beispiel, mehr als 40% der Insel steht unter gesetzlichem Schutz, es gibt einen Naturpark und ein Meeresreservat. So tauchen wir beim Besuch Menorcas in eine magische Welt ein, wo sich der Himmel, das Meer und die Erde vermischen. Eine Oase der Stille, die uns umgibt, inmitten von so viel unberührter Natur. Eine unvergessliche Harmonie, die wir vorfinden beim Spazierengehen auf ihren Pfaden, beim Tauchen an den Meeresgründen von Menorca und beim Besuch der Strände und Buchten mit ihrem klaren Wasser, feinem und weißem Sand, mit Winkeln, um auszuruhen und ein Sonnenbad zu nehmen. Wegen all diesem hat die Insel so viele Liebhaber, welche die Stille und die natürliche Werte Menorcas hervorheben.

Geografische Koordinaten Menorca
Latitude: N 39° 56’ 59" (39.9496287), Longitude: E 4° 06’ 38" (4.11044489)

Menorca na forum

  • Thomas
    Thomas

    Bei den Volksfesten steht das Pferd im Mitelpunkt. Tausende von Personen johlen und tanzen im Takt eines sehr charakteristischen Rhythmus um das Tier. Das Erste der Feste ist das repräsentativste der Insel, Sant Joan (Johanisnacht). Sowohl wegen seines Alters und als auch seiner großen Anziehungskraft vibriert Ciutadela im Juni. Jedes Jahr wird die Ruhe seiner Bewohner von einem einzigartigen und unersetzbaren Fest durchbrochen. Der Klang der Tromel und der Schalmei, die der "fabioler" erklingen läst (die mit der Ankündigung des Festbegins beauftragte Person) bereiten die Einwohner und die Besucher auf "sa qualcada" (Pferdeparade) und den Begin des traditionelen "jaleo" vor, das ist der Augenblick, wenn die wagemutigsten Jugendlichen auf den Platz mit den Pferden reiten und sie zum Rhythmus der Musik springen lasen. Die "caixers" (Reiter) spielen eine fundamentale Rolle, und nicht jeder kann auf dem Fest zu Pferde erscheinen; es existiert ein striktes Protokol, das respektiert werden muss, damit das Fest seinen Sinn behält. Nach dem Fest von Sant Joan, halten die restlichen Gemeinden und Ortschaften ebenfals ihre Feste im Somer ab. Jeder Ort hat seine Besonderheiten, aber das Pferd ist immer mit dabei. Es handelt sich um Zeremonien, die zum Schreien, Aplaudieren, Singen und dazu animieren, sich dem Pferde zu nähern, um es zum Springen zu bringen. Zweifelos muss man die Feste Menorcas erleben, um es zu glauben.

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